Die Geschichte der Stiftung

Das Vögele Kultur Zentrum (vormals Seedamm Kulturzentrum) wurde 1976 vom Unternehmer und Mäzen Charles Vögele (1923–2002) gegründet. Dank seines kulturellen Engagements entstand in Pfäffikon SZ, mitten in einer prosperierenden Siedlungs- und Industrielandschaft, ein neues Museum. Charles Vögeles zentrales Anliegen war seit Beginn die Kunstförderung und die Kunstvermittlung vor allem an Jugendliche. Parallel zur Ausstellungstätigkeit wurde die Sammlung 'Moderne Kunst unsere Gegenwart' aufgebaut, die auf zeitgenössische Schweizer Kunst fokussiert ist.

Das Ausstellungsprogramm basierte von 1976 bis Februar 2009 auf drei Schwerpunkten:

  • Monographische Ausstellungen national und international bekannter Künstlerinnen und Künstler hauptsächlich auch des 19. Jahrhunderts in Retrospektiven oder in thematisch umfassenden Darstellungen.
  • Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst; Symposien, Performancetage und Ausstellungen des Perforums; periodische Präsentationen der Sammlung 'Moderne Kunst - Unsere Gegenwart'.
  • Thematische Ausstellungen, die nicht einzig der Bildenden Kunst gewidmet waren, sondern auch kulturhistorische, volkskundliche, ökologische oder religiöse Aspekte mit einbezogen.

 

Damit die Anliegen des 2002 verstorbenen Gründers Charles Vögele auch in Zukunft sichergestellt sind, wurde 1998 die Stiftung Charles und Agnes Vögele gegründet.

2009 wurde – nach 33 Jahren klassischen Ausstellungsbetriebes – vom Stiftungsrat eine konzeptionelle Neuausrichtung entschieden und demzufolge das Haus ab Februar geschlossen. Nach intensiver Vorbereitungszeit erfolgte ab Januar 2010 der grosszügige, nach neuesten Erkenntnissen der Museumsarchitektur ausgerichtete Umbau des Ausstellungsgebäudes. Intern wurde die Umbauphase für die Erarbeitung eines völlig neuen Ausstellungskonzeptes genützt. Im November 2010 erfolgte die Neueröffnung des Hauses, manifestiert mit dem leicht geänderten Namen «Vögele Kultur Zentrum».