Ausstellung
ABWEHR
Überlebensstrategien in Natur, Wirtschaft, Politik und Alltag
06.05.2012 – 26.08.2012
Die Welt scheint sich mit grosser Geschwindigkeit nach allen Seiten zu öffnen, zu vernetzen, auszudehnen. Doch genauso lässt sich – als aus Angst hervorgerufene Reaktion - eine Phase der Abgrenzung beobachten. Denn jedes neu "eroberte Terrain" bringt auch neue Gefahren mit sich, gegen die man sich absichern möchte. Es werden somit nach allen Richtungen Abwehrmechanismen erstellt, um den Menschen und seine Lebensbereiche zu schützen.
Die Ausstellung ABWEHR beschäftigt sich mit Abwehrstrategien in Natur, Wirtschaft, Politik und Alltag. Anhand von inspirierenden, aber auch nachdenklich stimmenden Exponaten aus Wissenschaft, Kunst und Populärkultur spürt sie dem Sinn und Unsinn von Abwehr in der Gegenwart und Zukunft nach. Sie setzt sich dabei mit Verhaltensweisen von Pflanzen, Tieren und Menschen, aber auch von Unternehmen, Parteien oder dem Militär genauso auseinander wie mit der Frage nach dem richtigen Mass an Abwehr. Wie viel Abwehr ist gesund? Wann wird Abwehr selbst zur Gefahr?
Abwehr ist ein unerschöpfliches Thema mit überraschender Vielschichtigkeit, die in der Ausstellung spielerisch erfahren werden kann. Wie vielfältig und trickreich etwa die Abwehrstrategien der Tierwelt sind, welch verrückte Dinge sich der Mensch zu seinem Schutz bereits ausgedacht hat oder welch erstaunliche Parallelen es zwischen den einzelnen Systemen gibt.
In der Ausstellung sind Werke folgender Künstlerinnen und Künstler zu sehen:
Carlos Amorales, Habib Asal, Robin Bhattacharya & Catalina Ravessoud, Liu Bolin, Cherbuin/Haemmerli, Shahram Entekhabi, H.R. Giger, Ian Hamilton Finlay, huber.huber, Kok Chian Leong, Armin Linke, James Nachtway, Timo Nasseri, Ernesto Neto, Yves Netzhammer, Martin Oeggerli, Susan Porteous, Christian Schwager, Deborah Sengl, Yukido Terada, Timm Ulrichs, Ari Versluis & Ellie Uyttenbroek, Lutz Wagner, Eva Wandeler, Erwina Ziomkowska, Peter Zizka.






















